Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus, Jägergasse 6

ID: 121155041314  /  Datum: 23.09.2010
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Jägergasse
Hausnummer: 6
Postleitzahl: 79219
Stadt-Teilort: Staufen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8315108015
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

1. Bauphase:
(1624 - 1625)
Erbauungszeit der Dachkonstruktion (d); ins 17. Jahrhundert datieren auch die Fenster des östlichen Giebeldreiecks
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1820)
Inschrift am Türsturz (Hauseingang)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Systemskizze Gerüst- und Gefügesystem 1. Dachgeschoss / Wohnhaus, Jägergasse 6 in 79219 Staufen, Staufen im Breisgau (Stadtarchiv Staufen)
Abbildungsnachweis
Ansicht von Nordost / Wohnhaus, Jägergasse 6 in 79219 Staufen, Staufen im Breisgau (Stadtarchiv Staufen )
Abbildungsnachweis
Ansicht von Osten / Wohnhaus, Jägergasse 6 in 79219 Staufen, Staufen im Breisgau (Stadtarchiv Staufen )

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Datierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
im Zentrum
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
dreigeschossiger Massivbau
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
rechtwinkliger, viereckiger Grundriss.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Entlang der südlichen Gassenflucht bildet das Gebäude den östlichen Abschluss einer partiellen Reihenbebauung. Der stattliche Massivbau ist dreigeschossig. Sein hohes Alter zeigt der Bau am freien Ostgiebel, an dem entlang, schon zur Erbauungszeit "Hohe" die Anlage einer Hofeinfahrt vermutet werden kann. So besitzt das massive Giebeldreieck noch seine ursprüngliche Durchfensterung (17.Jahrhundert), während im 2. und 1.Obergeschoss nur noch einzelne Fenster aus der Erbauungszeit erhalten sind. Im südöstlichen Bereich des Giebels deuten zwei Sockelfenster eine halberdige, hoch in das Erdgeschoss ragende Kelleranlage an.
Der im Westen, in Anlehnung an das Nachbarhaus Nr. 4 liegende Hauseingang ist ebenerdig. Im Sturz ist die Jahreszahl 1820 eingemeiselt. In diese Zeit ist wohl die strenge Gliederung der Gassenfassade zu datieren.

Auf dem Unterbau ist ein zur Gasse traufständig ausgerichtetes Satteldach abgezimmert. Das tragende Gerüst der Dachkonstruktion bilden liegende verzapfte Stühle, die, wie die Sparren, in die Jahre 1624/25 (d) datieren.

Den beidseitigen Abschluss des Dachraumes bilden massive Giebelscheiben. Während der Ostgiebel über seine gesamte Höhe von außen einsehbar ist und wie schon oben erwähnt. mehrere Öffnungen mit bauzeitlichen Fenstergewänden aufweist, ist der gegenüberliegende Massivabschluß nur im rückwärtigen Dachbereich aufnehmbar. Hier deutet ein zum angrenzenden Nachbarn gehörendes Schlitzfenster an, dass dessen Giebel älter als das datierte Dachwerk ist.

Nachweis: Dendro- Datierung , Nov. 1996.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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