Wohnhaus
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Objektdaten
Straße: | Untere Beutau |
Hausnummer: | 25 |
Postleitzahl: | 73728 |
Stadt-Teilort: | Esslingen am Neckar |
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Regierungsbezirk: | Stuttgart |
Kreis: | Esslingen (Landkreis) |
Wohnplatzschlüssel: | 8116019003 |
Flurstücknummer: | keine |
Historischer Straßenname: | keiner |
Historische Gebäudenummer: | keine |
Lage des Wohnplatzes: |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Wohnhaus, Webergasse 2 (73728 Esslingen a.N.)
Güterschuppen 2 (73728 Esslingen am Neckar, Fleischmannstraße 6)
Wohnhaus, Franziskanergasse 19 (73728 Esslingen am Neckar)
Wohn- und Geschäftshaus (73728 Esslingen am Neckar, Hafenmarkt 1)
Wohn- und Geschäftshaus (73728 Esslingen am Neckar, Hafenmarkt 4)
Wohn- und Geschäftshaus (73728 Esslingen am Neckar, Landolinsplatz 4)
ehemaliges Gasthaus Goldener Hahn (73728 Esslingen am Neckar, Oberer Metzgerbach 23)
Wohngebäude (73728 Esslingen am Neckar, Roßmarkt 17)
Wohngebäude (73728 Esslingen am Neckar, Untere Beutau 27)
Salemer Hof (73728 Esslingen am Neckar, Untere Beutau 8)
Wohngebäude (73728 Esslingen am Neckar, Webergasse 13)
Wohngebäude (73728 Esslingen am Neckar, Webergasse 14/16)
Wohngebäude (73728 Esslingen am Neckar, Webergasse 17)
Wohngebäude (73728 Esslingen am Neckar, Webergasse 19)
Wohngebäude, Webergasse 22 (73728 Esslingen am Neckar)
Wohngebäude (73728 Esslingen am Neckar, Webergasse 8)
Wohngebäude (73728 Esslingen am Neckar, Wolfgasse 2)
Zehntkelter, Marktplatz 23 (73728 Esslingen)
Oberer Dannhäußer, Rathausplatz 18 (73728 Esslingen)
Bauphasen
Neben dem Kellergewölbe zeigt nur noch das Dachwerk bautechnische Merkmale für eine bauhistorische Auswertung. Die verbleibenden Wohnebenen sind umfassend verkleidet und lassen sich erst im Rahmen der Bauarbeiten näher beurteilen.
Das Dachwerk des Nordteiles wurde um das Jahr 1669 (d) abgezimmert. Auffällig ist dabei die Binderquerachse vor der Nahtstelle zum Südteil. Die Achse besitzt keine eigene Wandfüllung, steht also leer vor der Nahtstelle. Offensichtlich reichte auch die Mittelpfette ursprünglich weiter nach Süden und ist zum jetzigen Zeitpunkt abgesägt.
Ob sich die Bausubstanz des 17. Jh. in den Unterbau fortsetzt ist ungewiss. Ältere, wiederverwendete Bauhölzer im Dachwerk von 1669 (d) zeigen mittelalterliche Zimmerungsmerkmale, so dass in Verbindung mit dem erneuerten Spitzbogenzugang über dem Sockelgeschoss und der mit mittelalterlichen Anklängen sanierten Straßenfassade, durchaus noch ältere Bauteile vermutet werden können. Im heutigen Zustand sind sie jedoch nicht erkennbar.
Zu den historischen Baustrukturen von vor 1669 gehören die massiven Umfassungswände und das Kellergewölbe. Bemerkenswert ist hierbei eine Steinkonsole. Sie befindet sich in der bergseitigen Traufwand des Sockelgeschosses, an der Nahtstelle zum südlichen Hausteil. Auf dem Konsolstein lagert wohl ein Unterzug als Auflager für das Quergebälk des Nordteiles. Gebälk und Unterzug sind nicht einsichtig.
An den älteren Hausteil im Norden wird um das Jahr 1940 (d) ein Neubau angebaut. Er ersetzt wohl einen älteren Wirtschaftseil, von dem im EG noch geringe Reste von Massivmauern sichtbar, bzw. hinter Betonvorblendungen erahnbar sind.
(1668 - 1669)
- Dachgeschoss(e)
(1938 - 1939)
- Anbau
Zugeordnete Dokumentationen
- Dendrochronologische Datierung
Zonierung: