Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 211166602115  /  Datum: 20.10.2010
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Spitalstraße
Hausnummer: 11 und 13
Postleitzahl: 79219
Stadt-Teilort: Staufen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8315108015
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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12345

Bauphasen

1. Bauphase:
(1604)
Errichtung des gemeinsamen Dachwerks (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Systemskizze / Wohnhaus in 79219 Staufen, Staufen im Breisgau (Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Datierung
  • Dendrochronologische Datierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
im Zentrum
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
keine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Der, wie das Nachbarhaus Nr. 9, deutlich vor die Bebauungsflucht vortretende Massivbau besitzt mit dem östlichen Nachbarhaus Nr. 13 ein gemeinsames Dachwerk.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Das gemeinsame Dachwerk datiert in die Jahre um 1604 (d) und wurde mit seiner liegenden verzapften Stuhlkonstruktion noch vor der besitzrechtlichen Untergliederung des Baukörpers in zwei Hausteilen abgezimmert. Über der Haushälfte Nr. 13 sind innerhalb des 1. Dachstocks zwei bauzeitliche, ehemals nur über die Haushälfte Nr. 11 erreichbare Dachkammern angelegt. Belichtet werden die beiden Kammern durch zwei Giebelfenster mit den für das frühe 17. Jahrhundert zeittypischen Fenstergewänden.
Nicht in das beginnende 17. Jahrhunderts gehört die angetroffene Vertikalstruktur des Hausteiles Nr.11. So wurde die kurze, das Erdgeschoss erschließende Außentreppe erst im Zusammenhang mit der Hausteilung notwendig. Gleiches gilt auch für das darunter liegende, sicher zu einem späteren Zeitpunkt abgetiefte Sockelgeschoss. Auch der heutige Hauseingang des Gebäudeteiles Nr.13 ist in dieser Lage nicht ursprünglich, sondern das Ergebnis eines späteren Umbaus.

Bauzeitlich ist der unter dem Erdgeschoss des Hausteiles Nr.13 liegende, in den Jahren um 1604 (d) eingedeckte Balkenkeller.

Im Kern ist das geteilte Gebäude deutlich älter, was sich unter anderem aus einer ehemaligen, heute funktionslosen Lichtluke in der Westwand ergibt. Sie liegt ca. 20 cm über dem Fußboden des heutigen Erdgeschosses und weist den Westgiebel zusammen mit dem von außen nicht erkennbaren Staffelgiebel als ältesten Bauteil des Gebäudes aus. Unterhalb des Firstes, aber oberhalb des nachbarlichen Dachfirstes von Haus Nr. 9, wurde mit dem Aufrichten des Dachstuhles eine Fensteröffnung mit profilierten Steingewänden angelegt.
Auch im Gebäudeteil Nr. 13 sind noch Reste des ältesten Baubestandes erhalten. Dies bezieht sich auf den unteren Bereich der Kellerwände und dort vor allem auf die straßenseitige Mauer, die eine starke Schiefstellung aufweist und im Aufgehenden durch eine neue Straßenwand ersetzt ist. In diesem Zusammenhang ist auch der östliche, im Erdgeschoss in Richtung Straße vorstehenden Mauerzug zu sehen. Hinsichtlich seiner Mauerstärke ist der untere Bereich dieser Brandwand deutlich dicker als das aufgehende Giebelmauerwerk. Die Mauer bildete wohl den ältesten westlichen Abschluss des, die Hausflucht Nr.11/13 übergreifenden Nachbarhauses Nr. 15.

Nachweis: Spitalstraße 11, Begehung Sept. 1999 - Spitalstraße 13, Dendro- Datierung, 1990 u. 1995.

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